Bayerische Hypo- und Vereinsbank Illertissen

D-89251 Illertissen


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Transaktionskosten
Transaktionskosten sind diejenigen Kosten, die durch die Benutzung des Marktes (market transaction costs), also im Zusammenhang mit der Transaktion von Verfügungsrechten (z.B. Kauf, Verkauf, Miete), oder einer innerbetrieblichen Hierarchie (managerial transaction costs) entstehen. Die Transaktionskostentheorie besagt, dass bei jeder Transaktion auch Transaktionskosten entstehen. Die Transaktionskostentheorie ist ein elementarer Bestandteil der Neuen Institutionenökonomik.

Transaktionskosten sind die Folge der begrenzten Rationalität der Akteure in Kombination mit Opportunismus, Komplexität der Umwelt und Spezifität der Investitionen. Die Kosten einer Transaktion hängen davon ab, in welcher Koordinationsform (siehe Institutionenökonomik) die Transaktion stattfindet. Je nach Höhe der Transaktionskosten findet der Güteraustausch demnach horizontal (marktbasiert) oder vertikal (innerhalb einer Unternehmung) statt. Das Grundprinzip: Formulierung ökonomischer Fragestellungen als Vertragsproblem




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Euro
Bedeutung des US-Dollar-Euro-Wechselkurses

Über die wirtschaftliche Bedeutung eines starken Euro gehen die Meinungen auseinander. Einerseits werden die Rohstoffe weiterhin überwiegend in US-Dollar gehandelt, sodass der hohe Eurokurs eine Verbilligung der Rohstoffe bewirkt. Andererseits werden durch den hohen Eurokurs die Exporte aus der Eurozone verteuert, sodass der hohe Eurokurs bis zu einem gewissen Grad das Wirtschaftswachstum schwächt. Durch die Größe des Euroraumes haben die Wechselkurse und somit die durch Wechselkursschwankungen hervorgerufenen Wechselkursrisiken jedoch weitaus weniger Bedeutung, als zu Zeiten nationaler Währungen.

Der Niedergang des Euro bis in das Jahr 2002 ist vermutlich auf seine damalige physische Nichtexistenz als Bargeld zurückzuführen, weswegen der Euro zunächst schlechter bewertet wurde, als es alleine aufgrund der Fundamentaldaten angemessen gewesen wäre. Die wirtschaftlichen Probleme in der europäischen Gemeinschaft verstärkten diesen Trend und führten dazu, für ausländische Anleger Investitionen in Europa unattraktiv zu machen, was den Euro ebenso schwächte. Zwar haben sich die wirtschaftlichen Aussichten in Europa seitdem kaum gebessert, dennoch kam es kurz nach der Bargeldeinführung zu einer umfassenden Aufwertung des bis dahin unterbewerteten Euro. Die Erklärungen dafür sind teilweise die gleichen, welche auch zu der allgemeinen Annahme einer mittel- und langfristigen Fortsetzung des Euro-Wertzuwachses führen; es werden hierfür vorrangig drei Gründe angegeben:


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Bayerische Hypo- und Vereinsbank Illertissen

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630200862

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Investmentfond
Investmentfonds

In einem Investmentfonds bündelt eine in- oder ausländische Kapitalanlagegesellschaft (KAG) die Gelder von Anlegern, um Sie, je nach vorher festgelegten Anlagezielen, nach dem Prinzip der Risikostreuung in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarkt und/oder Immobilien anzulegen.

Mit dem Kauf von Investmentfonds wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis. Der Anteilswert bemisst sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens, dem so genannten Inventarwert oder NAV = Net Asset Value, dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.

Das Fondsvermögen wird durch ein professionelles Fondsmanagement verwaltet und ist nach deutschem Recht Sondervermögen, das heißt die Anlagen müssen strikt getrennt von dem Vermögen der Gesellschaft gehalten werden. Dieser Recht garantiert den Vermögenserhalt auch bei Insolvenz der Gesellschaft.

Der Gesamtbetrag des Sondervermögens bzw. Fondsvolumens steigt durch neue Einlagen von Anlegern und durch erwirtschaftete Kurs-, Dividenden- und/oder Zinsgewinne bzw. fällt durch Rückerstattung von Anteilen der Anleger oder Verluste. Die Ausgabe- oder Rücknahme von Anteilen hat keinen Einfluss auf den Wert des einzelnen Anteils.

Die in Deutschland zum Verkauf zugelassenen Investmentfonds, über 8.000, unterliegen dem Bundesaufsichtsamt für Finanzen (BaFin). Die genauen gesetzlichen Vorschriften zu Investmentfonds sind im Investmentgesetz (InvG) zu finden.


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Europäische_Zentralbank
Als Zweite Säule (monetäre Analyse) beobachtet sie die Entwicklung der Geldmenge M3, da ein übermäßig hohes Geldmengenwachstum langfristige Inflationsrisiken anzeigt. Als Referenzwert strebt die EZB eine jahresdurchschnittliche Ausweitung der Geldmenge um 4,5 Prozent an.

Vorteil dieser Strategie ist es, dass die EZB flexibel auf die Marktanforderungen reagieren kann. In einer schlechten wirtschaftlichen Lage kann sie beispielsweise die Zinsen senken und mehr Geld an die Geschäftsbanken vergeben, also eine expansive Geldpolitik betreiben, da aufgrund des geringen Wirtschaftswachstums auch die Inflationsgefahren gering sind. Dann können Banken sich leichter refinanzieren, deshalb mehr Kredite vergeben und die Zinsen senken, was Investitionen und Konsum stimuliert. In einer Hochkonjunktur besteht hingegen die Gefahr, dass es zu einer stärkeren Inflation kommt. Dann betreibt die EZB eine kontraktive (restriktive) Geldpolitik, d. h. sie vergibt weniger Geld und erhöht ihre Zinsen, erschwert damit die Kreditvergabe, verteuert Investitionen. Dies alles gilt immer unter der Voraussetzung, dass die aktuelle Inflation keine andere Politik nahelegt: Ist in einer wirtschaftlichen Schwächephase die Inflation hoch, so dürfte die EZB ihre Zinsen dennoch nicht senken.




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Derivat_(Wirtschaft)
Prinzip

Der folgende Absatz beschreibt nur das Termingeschäft und nicht allgemein das Derivat. Der Begriff „Derivat“ umfasst auch andere Produktarten, insbesondere das Optionsgeschäft. Allgemein verbrieft ein Derivat ein Recht, zum Beispiel das Recht auf einen bestimmten Verkaufspreis einer Ware.

Das Grundprinzip eines jeden Derivats ist, dass Leistung und Gegenleistung nicht wie beim Kassageschäft (Spotmarktgeschäft) Zug-um-Zug bei Vertragsabschluss ausgetauscht, sondern im Vorhinein für einen späteren Zeitpunkt vereinbart werden. Vertragsabschluss und Erfüllung fallen mithin zeitlich deutlich auseinander.

Im einfachsten Falle sind das Kaufs- oder Verkaufsoptionen zu festgelegtem Preis, deren Wert dann der Positivteil der Differenz zwischen End-Preis von X und dem festgelegten Preis (oder umgekehrt) ist. Man erwirbt sich mit diesen Optionen gegenüber dem Handelspartner das Recht, Wertpapiere zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Beide spekulieren auf eine zukünftige unterschiedliche Kursentwicklung. Das sind sogenannte „Termingeschäfte“.

Derivate werden sowohl in standardisierter Form in Terminmärkten oder direkt zwischen den Vertragspartnern Over-the-counter (OTC) gehandelt. Terminmärkte zählen im Gegensatz zu den Spot-(Kassa-)Märkten zu den Zukunftsmärkten.

Derivate sind das vermutlich am schnellsten wachsende und sich verändernde Segment des modernen Finanzwesens. Nach Angaben der BIS (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) betrug der Nominalwert aller weltweit ausstehenden OTC-Derivatekontrakte im Juni 2003 US-$ 169,7 Billionen.

Ein Anreiz zum Handel in Derivaten besteht darin, bei relativ geringem Geldeinsatz mit hohen Gewinnchancen an erfolgversprechenden Perspektiven des Marktgeschehens zu partizipieren (Hebel- oder Leverage-Effekt, Spekulation). Aber auch zur Absicherung gegen Wechselkursschwankungen von Währungen, Preissprünge bei Waren oder Kursschwankungen bei Wertpapieren können Derivate Verwendung finden (Hedging).

Darüber hinaus werden Derivate als Bestandteile verzinslicher Wertpapiere oder Aktienemissionen von Unternehmungen verwendet.

Die weltweit wichtigsten Derivatbörsen sind die deutsch-schweizerische EUREX (aus der Fusion der Soffex und der DTB entstanden), die britische Liffe, die US-amerikanische CME und der US-amerikanische CBOT.




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