Kreissparkasse Biberach Altheim

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Sozialprodukt
Das Nationaleinkommen oder auch Sozialprodukt ist eine umfassende statistische Größe, die die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitabschnitt (oft ein Jahr) charakterisieren soll und vor allem als Einkommensindikator dient. Seit 1999 ersetzt in der amtlichen Statistik der Begriff des "Nationaleinkommens" den des "Sozialprodukts".

Der Begriff Nationaleinkommen ist allerdings mehrdeutig, da damit sowohl das Bruttonationaleinkommen (oder synonym: Bruttosozialprodukt) als auch das Nettonationaleinkommen (oder synonym: Nettosozialprodukt) gemeint sein kann. Das Bruttonationaleinkommen ist die Summe des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und des Saldos der Erwerbs- und Vermögenseinkommen, die an das Ausland gezahlt bzw. aus dem Ausland bezogen werden. Das Nettonationaleinkommen ergibt sich aus dem Bruttonationaleinkommen durch den Abzug der Abschreibungen.

Siehe auch: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Volkswirtschaftslehre, Inlandsprodukt, Volkseinkommen, Ökosozialprodukt, Gleichgewichtseinkommen


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Geld
Geldpolitik

Hauptartikel: Geldpolitik

Zentralbanken verfolgen im Allgemeinen ein konkretes und festes Ziel bei der Geldmengensteuerung. Dieses Ziel ist häufig die Preisstabilität, d. h. die Bekämpfung der Inflation. Um die Inflationsrate auf ein volkswirtschaftlich sinnvolles Maß zu begrenzen, versucht die Zentralbank die Geldmenge im Gleichschritt mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu halten. Die Quantitätstheorie stellt einen direkten Zusammenhang zwischen Wachstum von Geldmenge und Preisniveau her.

In Zeiten geringer Inflationsraten kann die Zentralbank auch versuchen, Sekundärziele zu verfolgen, wie zum Beispiel die Steigerung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums.




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654500702

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Market-Maker
Als Market-Maker, Marktpfleger oder auch Marktmacher bezeichnet man einen Börsenmakler, dessen Hauptaufgabe in der Veröffentlichung verbindlicher An- ("bid") und Verkaufskurse ("ask") börsennotierter Handelsgegenstände besteht.

Der Market-Maker darf die von ihm gestellten Kurse ("quotes") bei fortlaufender Notierung jederzeit ändern. Auf Verlangen eines zugelassenen Marktteilnehmers ist der Market-Maker verpflichtet, zu diesen Kursen zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Die Vergütung seiner Dienstleistung besteht in der Spanne ("spread") zwischen An- und Verkaufskurs getätigter Umsätze.

Die Präsenz des Market-Makers fördert einen kontinuierlichen Handel und verbessert die Liquidität im jeweiligen Markt, er hat jedoch durch seine Position die Möglichkeit auf einen risikoarmen Gewinn, was ihn gegenüber den regulären Marktteilnehmern übervorteilt, so dass diese ihm seinen Gewinn (Spread) bezahlen müssen.

Damit ist er kein "Schutzengel", sondern natürlich vor allem an seinen risikoarmen Einnahmen interessiert.

An der NASDAQ führen Market Maker Firmen die Orders ihrer Kunden oder ihre eigenen Orders aus und machen einen Großteil des Handels an der NASDAQ aus. Es gibt zur Zeit insgesamt 550 Market Maker Firmen, von denen allerdings nur ungefähr 10 wirklich von Bedeutung sind. Alle Markt Maker in den USA müssen Mitglied der NASD (National Association of Securities Dealers) sein und bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. ein gewisses Mindestkapital vorweisen. Die Market Maker können anhand eines vierstelligen Kürzels, dem sogenannten Market Maker Identifier, der MMID, identifiziert werden.




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Versicherer
Staatliche Kontrolle

Aufgrund ihrer zentralen volkswirtschaftlichen Rolle unterliegen Versicherungsunternehmen (genauso wie Banken) in Deutschland besonderer staatlicher Kontrolle. Die zentrale bundesrechtliche Vorschrift ist das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz - VAG). Das VAG regelt u.a. Zulassung, Geschäftsbetrieb, Rechtsformen, Kapitalanlagen und Aufsicht. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin), zuständiges Fachministerium ist das Bundesministerium für Finanzen.

In Deutschland sind rund 1.400 Versicherungsunternehmen zum Geschäftsverkehr zugelassen (Stand 02.2004). Eine vollständige Liste findet sich im Internetangebot der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin).

Aufgrund europarechtlicher Vorschriften unterliegen Versicherungsunternehmen mit Sitz in einem anderen Mitgliedsstaat der EU oder Vertragsstaat des EWR, die in Deutschland nur durch eine Niederlassung vertreten sind oder das Versicherungsgeschäft im Dienstleistungsverkehr direkt aus dem Ausland betreiben, nur eingeschränkt der deutschen Aufsicht. Versicherungsunternehmen mit Sitz in anderen Ländern dürfen in Deutschland Versicherungsgeschäft nur über Niederlassungen vertreiben, die wie Versicherungsunternehmen mit Sitz in Deutschland beaufsichtigt werden. Grundsätzlich gelten entsprechende Regelungen auch in Österreich und der Schweiz. Für bestimmte kommerzielle Versicherungszweige und die Rückversicherung gelten Ausnahmen.




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Immobilienfinanzierung
Eine Immobilienfinanzierung stellt eine Gesamtfinanzierung für eine nicht bewegliche Sache, nämlich ein Grundstück sowie dessen Bestandteile und Zubehör (siehe auch Immobilie) dar.

Die Immobilenfinanzierung ist wesentlicher Bestandteil für die Errichtung von Bauwerken. Es wird zwischen den Eigenmitteln bzw. dem Eigenkapital und dem Fremdfinanzierungsanteil oder Fremdkapital unterschieden.

Zur Fremdfinanzierung von Immobilien können u.a. Bank- bzw. Hypothekenbankdarlehen, Bausparverträge, Verwandtschafts- oder Gesellschaftskredite verwendet werden. Das Darlehen wird mit einem Grundpfandrecht, auf einem Beleihungsobjekt, abgesichert. Die Kunst der Finanzierungskonzeption besteht in der Mischung unter Berücksichtigung aller Verfügungs- und Fördermöglichkeiten, minimierter Finanzierungskosten, der Besicherung, der steuerlichen Optimierung und der abgestimmten Laufzeiten.

Größere, nicht privat genutzte Objekte werden überwiegend aus den Eigenmitteln der öffentlichen Hand, von Immobilienfonds, Unternehmen oder von Leasing- bzw. Kapitalanlagegesellschaften finanziert. Bei der Entwicklung derartiger Projekte kommen auch Spezialfinanzierungen wie z.B. Mezzaninkapital mit Equity Kicker, Participating-Mortgage-Finanzierungen oder Joint-venture-Finanzierungen zum Einsatz, bei denen die Kapitalgeber für das Risiko aus ihrem ungesicherten Teil der Finanzierung zusätzlich eine Beteiligung am Projektgewinn erwarten.




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