Volksbank Hochrhein Lauchringen

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Bankleitzahl (BLZ): 684 922 00

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Investmentfond
Vorteile eines Fonds

Fonds ermöglichen Anlegern ihr Geld in verschiedenen Anlagebereichen, also an den Geld- und Kapitalmärkten, in festverzinslichen Wertpapieren, Immobilien, Aktien und Derivaten anzulegen und gleichzeitig professionell verwalten zu lassen. Dies ist sowohl in Sparplänen ab ca. 25 € monatlich möglich, als auch mit Einmalanlagen, die ab ca. 250 € bis 500€ möglich sind. Die Anlegergelder sind Sondervermögen der Investmentgesellschaft und der Depotbank. Selbst im Falle eines Konkurses der Investmentgesellschaft oder Depotbank bleibt das Geld der Anleger daher unangetastet. Im Falle einer Insolvenz kümmert sich Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) um die Liquidierung der Gelder und sofortige Auszahlung an die Anteilseigner. Fonds unterliegen in Deutschland der staatlichen Genehmigung und Aufsicht durch die BaFin. Kaum eine andere Anlageart ist in dieser Hinsicht so sicher und gut überwacht.




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Liquidität
Betriebswirtschaftslehre

In der Betriebswirtschaftslehre ist Liquidität die Fähigkeit, seinen zwingend fälligen Verbindlichkeiten jederzeit und uneingeschränkt nachkommen zu können.

Es werden hier verschiedene Grade bzw. Ordnungen verwendet, die sich auf den Zeitraum beziehen, zu dem die Verpflichtungen fällig werden. Bspw. unterscheidet man zwischen kurzfristigen (unter 1 Jahr), mittelfristigen (1–5 Jahre) und langfristigen Verpflichtungen (über 5 Jahre). Die Abgrenzung ist allerdings fließend und nicht festgeschrieben, so dass für den jeweiligen Zweck die geeigneten Ordnungen selbst definiert werden können.

Die mittel- und langfristige Liquidität haben bis 2001 nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Durch das „Basel-II-Abkommen“ hat sich das grundlegend geändert. So müssen bei einer Kreditvergabe seitens der Banken nun auch die langfristigen Prognosen berücksichtigt werden.

Mangelnde Liquidität ist neben einer zu geringen Eigenkapitaldecke bzw. Überschuldung die häufigste Insolvenzursache bei Unternehmungen. Mangelnde Liquidität tritt häufig überraschend ein, vor allem, wenn in der Unternehmung nur eine unzureichende Liquiditätsplanung durchgeführt wird. Gelegentlich wird die mangelnde Liquidität von der Führung der Unternehmung noch eine Weile verschwiegen und abgewickelt, um die Unternehmung „zu retten“. So werden dann nur noch die allerwichtigsten Verpflichtungen beglichen, Skontomöglichkeiten nicht ausgenutzt, Geschäftskonten über die Kreditlinie hinaus überzogen oder Umsatzsteuern nicht abgeführt und die Mitarbeiter erhalten ihren Lohn nicht mehr pünktlich. Diese Politik führt jedoch durch höhere Kosten zu einer immer schlechter werdenden Bonität, die ihrerseits die Liquidität in der Zukunft weiter gefährdet und letztlich zu Illiquidität (Zahlungsunfähigkeit) führt.

Zu hohe Liquidität bedingt hingegen Rentabilitätseinbußen. Wer Gelder zu üppig hortet, nicht oder nur schlecht investiert, der kann zwar i.d.R. alle Zahlungsverpflichtungen leicht erfüllen, verzichtet aber zumindest auf die übliche Verzinsung, bzw. verliert durch Inflation einen Teil seines Vermögens.

Einige vermuten, dass die Gewinnmargen in Zukunft immer kleiner werden und die Liquiditätsplanung und -steuerung daher künftig auch in Kleinbetrieben an Bedeutung gewinnen und letztlich immer stärker über das Überleben eines Betriebes mitentscheiden.




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Volksbank Hochrhein Lauchringen

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684922002

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Papiergeld
Eine Banknote ist ein Geldschein, der von der nach dem Währungsgesetz des Landes berechtigten Bank ausgegeben worden ist und auf einen runden Betrag von Währungseinheiten lautet. Die Banknote ist, entgegen einen verbreiteten Ansicht, kein Wertpapier, sondern ein Zahlungsmittel. Nach dem Währungsrecht besteht nämlich keine Einlösungspflicht und daher verbriefen Banknoten kein Recht, sondern stellen nur einen Wert dar.

Umgangssprachlich werden Banknoten aufgrund ihrer Beschaffenheit als Papiergeld oder Geldscheine bezeichnet. Banknoten zählen neben Münzen zum Bargeld.

Jede Nation hat ihre eigenen Banknoten, die von einer nationalen Zentralbank herausgegeben werden. Ausnahmen bilden hier die Eurobanknoten, sowie die Banknoten des ostkaribischen Raumes und der west- und zentralafrikanischen Staaten, die von mehreren Staaten gemeinsam herausgegeben und genutzt werden. Heute werden Banknoten nur noch in Schottland, Nordirland, Hongkong und Macao auch von „reinen“ Privatbanken herausgegeben. Eine strenge Trennung, ob eine Staatsbank rein privat oder staatlich ist, konnte früher und kann heute in vielen Ländern nicht vorgenommen werden, da viele Staatsbanken Aktienpakete herausgaben und diese sich im privaten Besitz befinden, z. B. Reichsbank vor 1923.

Anzumerken ist, dass die Europäische Zentralbank (EZB), entgegen verbreiteter Auffassung, nicht Eigentümerin der ausgegebenen Banknoten bleibt. Das Eigentum an Geldscheinen unterliegt vielmehr den allgemeinen sachenrechtlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).


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Fiat_money
Fiat money, ein Geld aus dem Nichts, ist Geld, dessen juristische Deckung durch reale Vermögenswerte entweder nicht vollständig ist oder fehlt. Im Gegensatz zu Warengeld und Kurantmünzen, welche einen Eigenwert haben, handelt es sich um stoffwertloses Geld, bei dem keine Deckung in Gold oder ähnlichen Werten vorhanden ist. Scheidemünzen und Buchgeld sind als Fiat money anzusehen.

Die Bezeichnung fiat money (Es werde Geld) ist abgeleitet vom lateinischen fiat lux (Es werde Licht) aus der Schöpfungsgeschichte der Bibel, der Genesis (1. Mose 1,3).

Diese Art der Geldschöpfung kann vom Herausgeber, in der Regel der Zentralbank, bei Bedarf ohne Deckung durch reale Vermögenswerte angewendet werden.

Das Geld aus dem Nichts ist keine besondere Geldart und von niemandem als solches erkennbar, da Münzen, Scheinen oder Kontoeinträgen nicht angesehen werden kann, ob und in welchem Umfang sie juristisch gedeckt sind. Wesentlich bei Fiat money ist die juristische Deckung, nicht die wirtschaftliche (siehe Theoretische Definition im Artikel Geld). Fiat money kann durch ein Waren- und Leistungsangebot wirtschaftlich gedeckt sein, obwohl es keine juristische Deckung besitzt.

Die Möglichkeit zur Schaffung von Fiat money existiert nur so lange, wie die privaten Marktteilnehmer (Haushalte, Banken und andere Unternehmen) dem so emittierten Geld einen Wert beimessen. Durch Erklärung zum "gesetzlichen Zahlungsmittel" mit meist "unbegrenzt schuldbefreiendem Annahmezwang", mit dem Abgaben (z. B. Steuern) bezahlt werden müssen, kann ein Staat seine privaten Marktteilnehmer zwingen, dem Fiat money einen Wert beizumessen.




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Münze
Römische Münzen

Die ersten Münzen der römischen Republik stammen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und wurden aus Kupfer oder Bronze geschlagen, die großen, ein Pfund schweren Kupferstücke (Aes grave) gegossen. Als Motiv tragen alle frühen römischen Münzen auf der Rückseite einen Schiffsrumpf, was an die Eroberung der Flotte von Antium erinnern sollte, und auf der Vorderseite verschiedene Götterbilder. Die erste römische Silbermünze wurde gegen 269 v. Chr. geschlagen. Die Silberprägung im großen Stil setzte in Rom aber um 187 v. Chr. mit dem Denar ein. Julius Caesar war der erste Lebende, der auf einer römischen Münze abgebildet wurde.

In der Kaiserzeit wurden Münzen aus Gold (Aureus), Silber (Denar) Messing (Sesterz und Dupondius) sowie Kupfer (As) geschlagen. Insgesamt verfiel das römische Münzwesen unter den Kaisern zusehends. Die oströmischen Münzen lösten sich schnell von den reichsrömischen Vorbildern und entwickelten eine eigene Formensprache.

Die germanischen Staaten der Völkerwanderungszeit prägten teilweise Münzen, die sich entweder am west- oder am oströmischen Vorbild orientierten.

Siehe auch: Römische Währung




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